Tierkommunikation

Liebe Tierfreunde,

da ich mich seit geraumer Zeit mit dem Thema Tierkommunikation beschäftige und diese Form der Kommunikation selber durchführe, möchte ich euch gerne etwas darüber erzählen und ein Verständnis dafür vermitteln. Viel Spaß beim lesen.

Man kann diese Form von Kommunikation auch als lautlose Sprache oder intuitive Kommunikation bezeichnen. Bei diese Art der Sprache setzt man sich mit dem Tier in Verbindung und kann diesem dann fragen stellen, mit dem Tier verhandeln und es ist möglich dem Tier Bilder zu senden, einfach gesagt man kann mit ihnen sprechen.

Als ich das erste Mal davon gehört habe war ich ziemlich erstaunt und konnte mir selber nicht vorstellen, dass diese Art der Kommunikation möglich ist. Ich konnte es nicht glauben und wurde eines besseren belehrt, es funktioniert. Bei meinen Supervisionsabenden lernte ich eine junge Frau kennen, die schon seit Jahren mit Tieren spricht, obwohl ich dachte, das kann doch nicht sein, war ich im gleichen Augenblick aber fasziniert von dieser Sache. Schon sie sagte mir, dass es für jedermann möglich sei mit Tieren zu sprechen.

Vor gut acht Monaten empfahl mir dann in einem Gespräch über dieses Thema eine Bekannte  das Buch „Lautlose Sprache“ von Marta Williams. Ich war und bin immer noch fasziniert von diesem tollen und wunderbaren Buch, ich kann es nur empfehlen. Sogleich legte ich los und fing an es zu lesen. Es dauerte nicht lange, da war man dann schon aufgefordert die ersten Übungen zu machen.  Gesagt, getan. Beziehungsweise gelesen, getan. Es passierten erstaunliche Dinge, ich konnte es gar nicht fassen.

Es geht bei dieser Form der Kommunikation darum seiner Intuition zu folgen und dieser zu vertrauen. Man kann dies über gewisse Meditationstechniken erlernen und das schöne daran ist, jeder kann das und es ist nicht eine besondere Gabe eines Menschen. Wir alle sind dazu in der Lage auf diese Art und Weise mit Tieren zu sprechen. Dabei ist es völlig egal wo sich das Tier aufhält, selbst wenn es auf einem anderen Kontinent lebt, ist es möglich mit dem Tier zu sprechen.

Ich machte also regelmäßig meine Übungen und fing an dem was mir gesendet wurde zu vertrauen, mein erster Kontakt den ich hatte, war mit einen Hund der über den Tierschutz gerettet wurde ich war so erschüttert als ich ihn fragte was passiert sei mit ihm, das ich das hier jetzt nicht erzählen möchte, will damit nur sagen das schon bei der ersten Unterhaltung unfassbares geschah und es wurde auch teilweise bestätigt.

Während meiner Übungen mit meinen so genannten Probandenkatzen habe ich dann auch fest gestellt das jedes Tier sich auch wirklich anders ausdrückt, man bekommt auch den Charakter des Tieres mit. Jedes Tier teilt sich in einer anderen Art und Weise  mit.

Nun möchte ich euch von einer meiner Erfahrungen berichten, ich suchte also nach Tieren, dessen  Halter mir Kontroll-Fragen zu ihren Tieren stellten (sie kennen die Antworten und ich kann damit die Antworten, die ich vom Tier bekomme, kontrollieren) und ich begab mich daran die Tiere zu befragen. Einer von ihnen war Nico ein Siammixkater.

Ich sollt seine Lieblingsspeise erfragen, seinen Lieblingsplatz, wie viele Geschwister er hat und wo er herkommt, weiterhin wollte die Halterin  gerne wissen warum er immer so viel meckert, warum er immer beim fressen meckert und oder mauzt, warum er jedes mal mauzt wenn er aufs Klo geht.

Ich setzte mich mit dem Nico in Verbindung und bat um ein Gespräch mit ihm. Ich stellte  mich ihm vor und los ging’s.

„Hallo Nico, ich bin Hans Jürgen und dein Frauchen hat mich gebeten mit dir zu sprechen und ich will mit dir zusammen die Kommunikation mit Tieren erlernen. Aus diesem Grund habe ich da ein paar Fragen an dich, bist du offen dafür und magst du dich mit mir unterhalten?“

Nico antwortete „Oh ja da habe ich voll Bock drauf“.

„Dann sage mir doch bitte mal was deine Lieblingsspeise ist“.

„Fisch.“

„Du magst Fisch?“

„Ja besonders, Thunfisch und das Futter mit Rind mag ich auch sehr gerne“.

„Bist du bereit für eine weitere Frage?“

„Ja, immer her damit“.

„Wie viel Geschwister hast du?“

„4“

„Weitere Frage bereit?“

„Ja bin ich.“

„Wo kommst du her?“

„Aus Murcia in Spanien.“

„Warum meckerst du so viel möchte Frauchen gerne wissen?“

„Ich will Aufmerksamkeit, schau mal was ich hier mache, einfach auf mich aufmerksam machen und ich gebe gerne Befehle.“

„ Warum mauzt oder meckerst du so oft beim Fressen?

„Es ist kein Meckern, sondern ich möchte einfach das Frauchen mir zuschaut beim Fressen, ich fresse gern in Gesellschaft meines Frauchens.“

„Und was ist mit dem Gemautze wenn du aufs Klo gehst?“

„Damit sie Bescheid weiß und gleich saubermachen kann.“

„Gibt es sonst noch einen Grund fürs mautzen?“

„Nö“.

Ich verabschiedete mich von ihm und bedankte mich für das freundliche Gespräch und er erwiderte: „ Bitte, bitte war mir ein Vergnügen bis bald und Tschüß“.

Direkt nach meinem Gespräch mit Nico rief ich die Halterin an und die Kontrollfragen  stimmten alle überein. Nico mag Fisch, besonders Thunfisch, kommt aus Murcia in Spanien und hat 4 Geschwister. Die Art und Weise wie er mit mir sprach passt zu  seinem Charakter sagte mir die Halterin weiterhin.

Die Informationen die von den Tieren gesendet werden sind auf verschiedenste Arten zu empfangen. Das heißt es ist möglich, dass man eine Stimme hört, dass man Bilder sieht oder aber auch Geschmäcker oder Gerüche wahrnimmt. Bei mir persönlich ist es momentan so, dass ich hauptsächlich Informationen über die Stimme und Bilder erhalte.

Jetzt wird sich der eine oder die andere fragen, wie das funktioniert. Die Übungen, nach denen ich es gelernt habe, werde ich hier nicht Preis geben, da sie unter das Urheberrecht der Autorin fallen. Wer die Kommunikation erlernen oder tiefer gehend darüber etwas erfahren möchte, dem kann ich wie schon erwähnt dieses Buch nur empfehlen. Lesen und einfach mit den Übungen anfangen, sich mit dem Thema auseinander setzen.

Ein ganz wichtiger Punkt, den ich gerne noch ansprechen möchte, ist das man sich während der Kommunikation von seine Logik befreien muss, denn logisches Denken ist hier fehl am Platz, folgendes Beispiel zeigt das wunderbar.

Eine Katzenhalterin stellte mir folgende Kontroll-Frage „Wie bist du im Tierheim in die anderen Käfige gekommen?“ Erst bekam ich so gar keine Antwort und dann eine Mischung aus Stimme und Bilder, dass sie oben drüber geklettert sei, um in die anderen Käfige zu gelangen. Sofort schaltete sich meine Logik ein und ich erinnerte mich ein meine eigenen Besuche in Tierheimen, wo ich solche Katzenkäfige live gesehen habe. Diese waren immer rings rum geschlossen und so beschloss ich die Frage als nicht zu beantworten zu werten.

Beim Gespräch mit dem Frauchen des Kätzchens sagte ich ihr, dass ich diese Frage nicht beantworten könne, da mir die Aussage absurd erschien und ich es mir nicht vorstellen könne. Aber es war dann tatsächlich so das die Katze oben drüber geklettert ist. Die Halterin erzählte, dass die Käfige nach oben nur mit einer Art Kaninchendraht abgesichert waren. Das Kätzchen hat diesen Draht mit dem Kopf so lange bearbeitet bis sich die Klammern, mit dem der Draht befestigt war, lösten und sie so oben über ihren Käfig in den nächsten Käfig gelangte. Dies zeigte mir dann wiederum: Vertraue dem was du gesendet bekommst vom Tier. Denn es hat sich so zugetragen.

Es sollte also nichts während des Gespräches hinein interpretiert oder in Frage gestellt werden durch logisches Denken. Nehme die Information so an wie sie ist.

Ich möchte noch hinzufügen das ich mich noch als Anfänger im Hinblick auf die Kommunikation mit Tieren sehe und ich euch hier nur zwei Beispiele gegeben habe was meine Erfahrungen betrifft. Inzwischen habe ich schon mit vielen Tieren üben dürfen und die Ergebnisse überraschen mich selbst immer wieder.

Zum Schluss noch eine kleines Beispiel zum Senden von Bildern. Ich betreue eine Katzenfamilie mit fünf Katzen von denen eine im Verhalten sehr auffällig ist und nicht mit den anderen Katzen klar kommt, sich zurückzieht oder auch eine Katze aus der Gruppe wie aus heiterem Himmel anfällt. Ich visualisierte ein Bild in dem ich mir vorstelle, das doch alle fünf zusammen auf dem Sofa sitzen können und sich vertragen. Dem fügte hinzu, dass sich Frauchen und Herrchen bestimmt riesig darüber freuen würden. Ich habe die Tierhalterin vorher nicht informiert, dass ich das gemacht habe. Zwei Tage später bekam ich von der Halterin eine Mail mit einem Foto wo alle fünf zusammen auf dem Fußboden saßen und gemeinsam Leckerlis futterten. Die Halterin war so überrascht, sie sagte mir, sie wäre fast durch die geschlossene Glastüre gelaufen um den Fotoapparat zu holen, da sie das unbedingt festhalten wollte, weil es das so noch nie gegeben hat. Die Information bzw. das Bild ist bei ihnen angekommen, sie saßen zwar nicht auf dem Sofa dafür aber auf dem Boden zusammen.

Ich denke nicht, dass dies ein Zufall war oder ist, da diese Situation eingetreten ist, nach dem ich sie visualisiert und ihnen geschickt habe. Wie das funktioniert kann man wunderbar in dem Buch nachlesen.

Abschließend möchte ich noch auf folgendes hinweisen: Seid vorsichtig mit euren Worten in Gegenwart eures Tieres und dem was ihr zu euren Tieren sagt. Denn eins ist sicher, sie verstehen jedes einzelne Wort von uns und das viel besser als wir es uns vorstellen können.

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One Response to Tierkommunikation

  1. Schmitz Francine says:

    Vielen Dank fuer diese Informationen ich habe auch viele Katzen und moechte es auch lernen mit Ihnen zu kommunizieren mit einigen geht es schon ich werde mir das Buch auch zulegen und hoffe es noch besser zu lernen
    Beste Grüße Schmitz Francine meine E-Mail adresse sfrance@pt.lu

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